Greg Mendez war schon immer ein zurückhaltender Songwriter – er bedient sich der Zurückhaltung und Einfachheit als Werkzeuge, wobei der Kern seiner Songs zu schlichten, pointierten Wahrheiten geschliffen ist. Auf „Beauty Land“, seinem neuen Album und Debüt-LP bei Dead Oceans, werden wir von einem ironischen, aber nachsichtigen Erzähler geleitet, einem Außenseiter, der gelernt hat, Zynismus und Glauben in Einklang zu bringen. Diese Songs sind bescheiden, ohne in Selbstmitleid zu verfallen; sorgfältig konstruierte Altäre der Unvollkommenheit, vermittelt durch Popmelodien, schimmernde, aber eindringliche Gitarren und eine Stimme, die nach der Unschuld eines Chorknaben strebt.
Der Großteil von „Beauty Land“ wurde direkt auf Band aufgenommen, fast ausschließlich allein in Mendez’ provisorischem Heimstudio in Philadelphia – einem kleinen Raum ohne Tageslicht. Es ist sein erstes Album in voller Länge seit seinem unerwarteten, selbstbetitelten Durchbruch im Jahr 2023, der ein langsamer Erfolg war, nachdem er 15 Jahre lang relativ unbekannt zwischen Philly und New York Musik geschrieben und aufgenommen hatte. „Beauty Land“ knüpft dort an, wo wir vor drei Jahren aufgehört haben – es lotet die Tiefen von Trauer, Liebe und Sucht aus –, doch seine intensive, stille Klarheit zeigt Mendez in seiner besten Songwriting-Form.
Eine Veranstaltung der prime entertainment GmbH.
Foto: Greg Mendez © Stephen Yang