Percussomnia ist eine ausgedehnte elektroakustische Erkundung abstrakter Polyrhythmen. Das Ensemble schafft eine nahtlose Verschmelzung von tonalen und perkussiven Klängen, bei der die individuellen Beiträge zu einem organischen musikalischen Fluss zusammenfinden.
Das Projekt vereint Musiker:innen aus Köln und Kopenhagen und bewegt sich an der Schnittstelle von improvisierter Musik, zeitgenössischer Klangkunst und elektroakustischer Exploration. Ursprünglich als Duo für präpariertes Klavier und Schlagzeug wie Percussion gegründet, entwickelte Percussomnia eine intuitive rhythmische Sprache, die aus einer Vielzahl perkussiver und mehrstimmiger Klangereignisse entsteht. Inzwischen wurde das Format zu einem Quartett erweitert: Cello und Elektronik ergänzen das ursprüngliche Konzept um dichte Texturen, tiefe Subbass-Frequenzen und ineinanderfließende Drone-Klangflächen. Gemeinsam erschafft das Ensemble vielschichtige Klangräume, in denen Rhythmus, Resonanz und Timbre kontinuierlich neue Verbindungen eingehen und sich zu einer dynamischen, kollektiven Klangarchitektur verdichten.
Fotocredtis: Gintė Preisaitė © Lukas Mykolaitis, Jan Philipp © Monika Orpik, Rémy Gouffault © Jasmin Mebrouk, Emily Wittbrodt © Ludwig Kuffer