Mit „Timelines", dem aktuellen Projekt von Julian & Roman Wasserfuhr geht die Konzertreihe von Paul Heller in die Sommerpause.
Beide gehören seit vielen Jahren zu den markanten Stimmen des deutschen Jazz. Ihr Spiel zeichnet sich durch klare Melodien, eine offene Klangsprache und ein feines Gespür für Atmosphäre aus – Merkmale, die den unverwechselbaren „Wasserfuhr-Sound“ prägen.
Für ihr Projekt Timelines arbeiten die Brüder erneut mit zwei langjährigen Freunden zusammen: dem kolumbianischen Bassisten Camilo Villa, der heute in Düsseldorf lebt, sowie dem in Berlin lebenden deutschen Schlagzeuger Bodek Janke, dessen musikalische Prägung auch auf seine polnischen Wurzeln zurückgeht.
Die vier Musiker kennen sich seit ihren frühen künstlerischen Stationen, hatten sich jedoch über längere Zeit aus den Augen verloren. Das Wiedersehen führt nun zu einer Zusammenarbeit, in der musikalische Wege und Erfahrungen über Kontinente hinweg zusammenfließen.
Im Quartett entsteht ein lebendiger, rhythmisch präsenter und zugleich melodieorientierter Bandsound, in dem europäische Jazztradition und lateinamerikanische Einflüsse aufeinandertreffen und sich zu einer eigenständigen, offenen Klangsprache verbinden. Die Musik bleibt klar strukturiert, transparent und eröffnet viel Raum für Klangfarben und Interaktion.
Ergänzt wird das Quartett durch den Saxophonisten Paul Heller, der bereits auf mehreren Alben der Wasserfuhr-Brüder mitgewirkt hat und ihnen sowohl musikalisch als auch freundschaftlich eng verbunden ist. Mit seinem warmen, charaktervollen Ton, großer stilistischer Bandbreite und ausgeprägtem Gespür für melodische Dramaturgie erweitert er den Bandsound um eine markante, virtuose und erzählerische Stimme
„Timelines“ zeigt fünf Musiker, die in dieser Kombination erstmals und ihre unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen in einen gemeinsamen, melodiegetragenen und lebendigen Bandsound einbringen.
Fotocredit: Julian & Roman Wasserfuhr © Nikolas Mueller